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Kleine Bohne - große Wirkung
Nein, nein, – nicht was Sie denken!
Es geht um die Kakaobohne, die, streng genommen, gar keine Bohne,
sondern der Samen des Kakaobaumes ist.
Wissenschaftlich heißt der "Echte Kakaobaum" Theobaroma cacao und er
ist ursprünglich in Südamerika beheimatet. Er wird bis zu 6 Metern
hoch und trägt kleine rosa
Blüten.
Die Kakaobohnen sind relativ unscheinbar, mandelförmig, violett oder
weißlich und sitzen in birnenförmigen rotbraunen Früchten am Baum.
Bevor der Kakao in Form von Schokolade seinen genialen Geschmack
entfalten kann, liegt ein langer Weg vor der Bohne.
Die Früchte werden nach der Ernte mehrere Tage lang gebeizt oder
fermentiert.
Dadurch werden spezielle Substanzen freigesetzt, die bei dem nächsten
Vorgang, dem Trocknen und Rösten der Kakaobohnen, den typischen
Schokoladengeschmack hervorrufen. Danach werden die Bohnen geschält
und gereinigt und zu sogenanntem Kakao bruch vermahlen. Hierbei
schmilzt die Kakaobutter und trennt sich von der Kakaomasse.
Erst jetzt kann die Kakaomasse zur Herstellung von köstlichen
Süßigkeiten aus Schokolade verwendet werden. Oder die Masse wird mit
hohem Druck entölt, gekühlt und gemahlen um Kakaopulver für
Trinkschokolade herzustellen.
Sie sehen also: Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen stimmt hier nicht,
sondern jedes
Böhnchen gibt ein kleines, leckeres Stückchen Schokolade!
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Imhoff-Stollwerk-Museum, Rheinauhafen 1a, 50678 Köln
www.schokoladenmuseum.de
Öffnungszeiten: Di - Fr 10.00 - 18.00, Sa, So, Feiertags 11.00 - 19.00
Halloren Schokoladenmuseum, Delitzscher Straße, 06112 Halle/Saale
www.halloren.de
Öffnungszeiten: Mo - Fr 9.00 - 18.30, Sa 9.00 - 13.00, So 10.30 -
17.30
Weitere interessante Details über die Geheimnisse der Schokolade und
deren Herstellung können Sie in unserem nächsten Newsletter im Mai
erfahren.
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