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Jedoch ist der feine Entwurf der Schokolade
durch bestimmte physikalische Dimensionen der Formen eingeschränkt.
Eine bekannte Schwierigkeit bei der Verwendung von Formen
ist die mangelnde Genauigkeit, wenn es um schmale Linien
und sehr feine Details geht. Wenn die geschmolzene Schokolade
in die Form gegossen wird, dringt sie wegen ihrer Viskosität
nicht in die allerkleinsten Bereiche ein. Dadurch entstehen
unschöne kleine Luftblasen im fertigen Produkt. Eine
gängige Methode, um dieses Phänomen zu reduzieren,
ist es, die Form kräftig zu schütteln. Diese
Methode ist nicht sehr effektiv, wenn es um sehr kleine
Strukturen geht, wie es bei Umlauten und haarfeinen Linien
der Fall ist. Das ist der Grund, warum Schokoladenprodukte
normalerweise keine subtilen Details aufweisen. Eine weitere
Methode, die Luftblasen zu mindern, ist es, Rechtecke zu
vermeiden. Ein Blick auf gängige Pralinen wird zeigen,
dass die Oberflächen immer gerundet sind und die Vertiefungen
in der Form leicht mit schräger Neigung sind. Nie
aber im 90° Winkel und nie mit senkrechten Kanten.
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