Aktualisiert im September 2026. Werbeartikel im Wahlkampf sind Streuartikel mit einer Botschaft: klein, für jede Hand am Infostand, mit dem Gesicht oder dem Slogan der Kandidatin darauf. Giveaways aus Schokolade leisten das besser als der Kugelschreiber – sie werden nicht weggeworfen, sondern gegessen, und die Verpackung trägt Kandidat, Slogan und Parteilogo in Farbe. Was sich im Wahlkampf verteilen lässt, wo die Botschaft sitzt und welche Mengen und Vorlaufzeiten ein Wahlkampfteam einplanen sollte.
Was im Wahlkampf verteilt wird – und was hängen bleibt
Ein Blick in den Landtagswahlkampf 2013 zeigt die ganze Bandbreite: Schultüten mit Brause („Bei Bildung ist mehr drin“), Holzkochlöffel („Koche mit Liebe – wähle mit Verstand“), Taschentücher „für rote Nasen“, Traubenzucker-Karten für die „Energie“ einer Partei – und Schokoladentäfelchen, auf deren Umhüllung die örtliche Kandidatin zu sehen war. Der Kugelschreiber ist seit Jahrzehnten der meistverteilte Werbeartikel, aber am Infostand macht er keinen Eindruck mehr. Was hängen bleibt, ist der Artikel, der einen Moment lang Freude macht und dabei die Botschaft zeigt: ein Stück Schokolade mit dem Gesicht, das gewählt werden will.
Kandidat, Slogan, Logo: wo die Botschaft sitzt
Bei Schokolade gibt es zwei Träger für die Botschaft. Das Parteilogo oder das Wappen der Stadt prägen wir als Relief in die Schokolade – dauerhaft, ohne Druckfarbe, aus einer eigenen Form (Bedrucken oder prägen?). Das Kandidatenfoto, der Slogan und die Wahltermine gehören auf die Verpackung: die vierfarbig bedruckte Schachtel oder die bedruckte Banderole um die Klarsichtfolie. So bleibt die Schokolade neutral und die Kampagne kann die Verpackung pro Wahlkreis oder pro Kandidat wechseln, ohne eine neue Form zu brauchen.
Drei Formate für Infostand, Haustür und Mailing
Für den Infostand und die Fußgängerzone das Messe-Giveaway: das kleine geprägte Täfelchen in der Banderole, das in jede Hand passt – dasselbe Format, das Unternehmen auf Messen verteilen (Messe-Giveaways aus Schokolade). Für den Haustürwahlkampf die Schoko-Visitenkarte: ein Etui mit der Karte der Kandidatin und einem Schokologo darin – die Karte, die nicht in der Schublade landet. Für das Wahlkreisbüro, den Parteitag oder die Spenderrunde die eigene Form: das Wappen, das Rathaus oder das Kampagnensymbol als individuelle 3D-Schokolade aus eigener Form.
Mengen, Zeit und Regeln
Streuartikel für den Straßenwahlkampf beginnen in der Regel bei ca. 300 Stück, Präsente für Helfer und Unterstützer bei kleineren Mengen auf Anfrage. Die Produktion dauert in der Regel drei Wochen nach Freigabe des Mockups – wer den Endspurt der letzten zwei Wochen bestücken will, bestellt vor dem Start der Plakatierung; Eilaufträge sind gegen Aufpreis möglich. Zur Einordnung: kleine Aufmerksamkeiten am Infostand sind im Wahlkampf üblich und erlaubt; eine Zuwendung, die an eine Gegenleistung wie die Stimmabgabe gekoppelt ist, ist es nicht. Ein Täfelchen Schokolade mit dem Parteilogo ist eine Aufmerksamkeit – mehr soll es nicht sein.
So wird daraus Ihr Schokologo: Motiv als Vektordatei schicken, Mockup freigeben, drei Wochen später verteilen – alle Formen und Verpackungen unter Schokolade mit Logo.