Schoko - Around the World

Wussten Sie schon, dass es bereits vor über 2500 Jahren bei den Mayas eine Art ungesüßten Kako aus den Samen des Kakaobaumes gab? Zu Zeiten von Hernando Cortez, dem spanischen Eroberer, lernten die Spanier um 1520 den Kakao bei den Azteken kennen und schätzen. Sie brachten ihn nach Europa und mittlerweile ist der Kakaoanbau über die ganze Welt hinweg weit verbreitet.

Nördlich und südlich der Äquatorialzone gedeihen Kakaobäume am besten. Sie brauchen die feuchte Wärme und viel Niederschlag, um im Schatten der tropischen Pflanzen optimale Erträge zu bringen. Es gibt verschiedene gezüchtete Sorten, die sich geschmacklich unterscheiden und auch den Geschmack der daraus hergestellten Schokolade bestimmen. Die wichtigsten Kakaosorten heißen Forastero, Criolo und Trinitario.

Circa. 60-70 % der Weltkakaoproduktion kommt aus Afrika, besonders aus Nigeria, Kamerun, Ghana und der Elfenbeinküste. Der Rest wird hauptsächlich in Equador, Brasilien und anderen südamerikanischen Ländern geerntet. Es gibt aber auch Plantagen in Malaysia und Indonesien, ja sogar in Papua-Neuginea.

Im 17. Jahrhundert wurde erstmals Schokolade als Genuss-Produkt eingeführt. Sie war aber natürlich nur für die allerhöchsten Kreise erschwinglich. Heutzutage ist das köstliche Vergnügen des Schokoladengenusses zum Glück für alle Bevölkerungsschichten zugänglich und preiswert zu erstehen. Und wer sich etwas Gutes tun will, für den kommt das Stückchen Schokolade gerade recht.

Weltmeister im Verzehr von Schokolade sind die Schweizer. Deutschland steht auf dem zweiten Platz. Statistisch gesehen verzehrt jeder Deutsche ca. 10 kg pro Jahr. Davon wiederum versickern ca. 15 Prozent in der Kleidung von Kindern zwischen 1 und 3 Jahren, beziehungsweise in den Sofas der entsprechenden Eltern, was den Siegeszug der Schokolade aber bislang nicht stoppen konnte.